3:1 Sieg nach Verlängerung – Haslach steht im Viertelfinale

Pokalfight mit Happy End für SV Haslach

Nach Siegen über Diersburg, Prinzbach und Unterharmersbach folgte nun ein Pokalfight über 120 Minuten gegen den SV Freistett mit dem besseren Ende für die Kinzigtäler.

Von Beginn an entwickelte sich trotz des Dauerregens auf dem Kunstrasen ein Spiel auf sehr gutem Niveau, wobei sich beide Teams auch durch die hohe Lauf- und Kampfbereitschaft auszeichneten. Lediglich im Abschluss war man nicht konsequent. Beim SV Haslach konnte sich Torhüter Sinan Süme mehrfach auszeichnen. So zeigte er einen tollen Reflex, als sich die Freistetter Angreifer Thorben Rapp und Adrian Wettach vor dem Tor nicht einig waren und wehrte den Ball noch ab. Klasse reagierte er auch, als Fabian Heinz aus 30 m einen Heber ansetzte, Süme lenkte den Ball gerade noch über die Latte. Auch auf Haslacher Seite gab es Möglichkeiten, so scheiterte Markus Hansmann aus kurzer Distanz an dem sehr souveränen Torhüter Daniel Herr.

Nach dem Seitenwechsel begann Haslach mehr zu drücken, hatte auch die besseren Chancen, aber es dauerte bis zur 69. Minute, ehe Hansmann nach einem Eckball mit dem Kopf an den Ball kam, der SVH führte 1:0. Danach entwickelte sich eine Pokalschlacht, in der es teilweise auch hitzig wurde. In der 75. Minute war Giulio Tamburello durchgebrochen und wurde von den Beinen geholt, es gab rot für den Freistetter Nico Weiler. Die Gäste ließen sich dadurch allerdings nicht entmutigen und kämpften weiter. Haslach hätte in dieser Phase bei Kontermöglichkeiten den Sack zumachen müssen, doch dann fiel nach einer Standardsituation in der Schlußminute der 1:1 Ausgleich durch Thomas Schneider. Özgür Balta meckerte und musste mit gelb-rot ebenfalls vom Platz. Es folgte die Verlängerung, in der die Hansjakobstädter nochmals zulegen konnten und nach einer weiteren Standardsituation war Alexandru Ghita zur Stelle und markierte das 2:1 in der 104. Minute. Freistett gab nicht auf, ihnen lief aber die Zeit weg, für die Gastgeber ergaben sich nun weitere Kontermöglichkeiten. In der 115. Minute war es dann Giulio Tamburello, der sich ein Herz nahm und 3 Gegenspieler stehen ließ, den Torhüter umkurvte und zum umjubelten 3:1 einschoss. In dieser Szene zog er sein Trikot aus und sah ebenfalls gelb-rot. Dies führte dazu, dass der SVH in Unterzahl den Sieg über die Zeit bringen musste, was aber letztlich nicht unverdient gelang.

Der SV Haslach steht nun unter den letzten 8 Mannschaften und trifft im Viertelfinale am 14. bzw. 15.10.2014 auswärts auf den SV Oberwolfach.

von Hajosch

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